MSUmgang mit Multiple Sklerose

4 Strategien wie du mit der Diagnose MS umgehen kannst

4 Strategien wie du mit der Diagnose MS umgehen kannst

Wie gehst du mit dieser schockierenden Diagnose um? Negative Gefühle werfen dich aus der Bahn? 

Es war zumindest bei mir so. Ich lebe seit 2001 mit MS und es war ein langer Weg zu dem Punkt an dem ich jetzt stehe.

Meine Strategien waren/sind:
1. Verdrängung
2. Kampf / Widerstand
3. Opferrolle
4. Annehmen

Nimm dich und deine Gefühle war, so verlieren sich den größten Schrecken. Man kann sie verdrängen, aber sie nicht trotzdem da und wirken wie ein Schatten.

Indem wie selbst aktiv werden, Selbstverantwortung für uns übernehmen, werden wir handlungsfähig und können unsere Gesundheit aktiv positiv beeinflussen.

Du fragst dich wie das gehen kann? Stelle deine Fragen in meiner Facebook-Gruppe:

Ein Gedanke zu „4 Strategien wie du mit der Diagnose MS umgehen kannst

  1. Hallo, ich bin heute in den Kongress eingestiegen und habe dein Interview gesehen.Ich habe meine Diagnose seit 1991. Bin zu meinem Glück am Anfang homoöpatisch behandelt worden. Habe nie eine Basistheraoie gemacht. Meine MS verlief schubförmig. Heute denke ich, dass traumatische Erlebnisse und Stress vieles begünstigt hat. Ca. 6 Jahre habe ich jeden Abend Copaxone gespritzt. Nach Wechsel des Neurologen meinte er ich brauche kein Copaxone mehr zu spritzen. Ich sei austherapiert. Die letzten beiden MRTs waren unverändert. In den letzten 3 Jahren (bin 70 geworden) hat sich meine Gehfähigkeit verschlechtert. Ich bin auf mein Auto angewiesen, in dem ich Trekkingstöcke und einen Rollator habe. Bei
    kürzeren Strecken nehme ich die Stöcke, bei längeren – und wenn ich nicht gut drauf bin – den Rollator. Zur Zeit arbeite ich seit fast drei Jahren mit 20 Monatsstunden als Koordinatorin für Innovative Seniorenarbeit in einer Einrichtung. Organisiere Kurse, Angebote, die Leute von außen nutzen können. (Zu bestimmten Zeiten – wie Flyer erstellen, Öffentlichkeitsarbeit – macht ich mir/macht mir das Stress. Daher werde ich Ende des Jahres diese hauptamtliche Arbeit beenden.
    Ehrenamtlich arbeite ich schon seit 10 Jahren in einer Begegnungsstätte. Dort organisiere und arbeite mit im Frühstückshelferteam einmal im Monat, organisiere möglichst einmal im Monat „Schüler erklären Senioren das Smartphone“ in Zusammenarbeit mit einer Schule, bin dort im Fachausschuss und bin für den Leiter jederzeit ansprechbar.
    Außerdem bin ich 4-fache Oma (Alter 6 bis 9 Jahre) und bin im Rahmen meiner Möglichkeiten für Hilfe ansprechbar.
    Am öffentlichen/ vor allem kulturellen Leben nehme ich nehme ich gerne teil. Habe mittlerweile akzeptiert, dass mich Leute auf meine Stöcke/meinen Rollator ansprechen und sage ganz offen, dass ich MS habe.
    2004 musste ich nach einem dicken Schub die Erwerbsunfähigkeitsrente einreichen.
    Konnte daher mit 60 Jahren in Rente gehen. Habe direkt weiter gearbeitet. Niederschwelliger Deutschkurs für Migrantinnen, Hausaufgabenbetreuung in einem Gymnasium. Ehrenamtliche Arbeit in der Begegnungsstätte. Nach Diagnose Leukämie meiner ältesten Enkelin – Versorgung des Bruders – Aufgabe meiner Tätigkeiten. Bis vor 4 Jahren konnte ich auch noch Fahrrad fahren. Dann nahmen meine Gleichgewichtsstörungen zu, so dass ich nicht mehr gefahren bin, da ich zwei dicke Unfälle habe.
    Daher muss ich jetzt auch in der Öffentlichkeit zu meiner Krankheit stehen, da sie sich nicht mehr verheimlichen lässt.
    Seit einem halben Jahr versuche ich mich an veganer Ernährung. ich substituiere mich mit Vitamin D 3 plus K2, Vitamin B12, Omega 3, Propicum, Vitamin C hochdosiert, Selen, Magnesium. Seit einiger Zeit esse ich so oft wie möglich Curcuma. Im Moment geht es mir relativ gut. Leider hat meine Gangstrecke nicht viel zugenommen (vielleicht spielt hier auch die innere Einstellung eine Rolle:“Schaffe ich das?“). Müdigkeit verspüre ich nicht extrem. Gut tut oft ein autogenes Training oder eine QiGong Einheit. Wenn ich merke, ich bin aus dem Gleichgewicht, gönne ich mir bewusst Ruhe/Rückzug/viel Schlaf! Ich gehe ins Fitnessstudio und versuche meinen inneren Schweinehund zu überwinden, um möglichst täglich bestimmte Übungen zum Muskelaufbau/Dehnung zu machen. Hier habe ich auch schon oft wertvolle Übungen über „Liebscger&Bracht“ bekommen.
    Ich kann deinen Aussagen nur zustimmen: Wichtig ist sich von den äußeren Dingen frei zu machen, sich um seien Seele/Mitte zu kümmern, positives Gedankengut zu pflegen, wie Dankbarkeit und Achtsamkeit und mir persönlich hilft auch meine Glaube sehr.
    Noch eine Anmerkung: ich habe lange Zeit alleinerziehend gelebt, dann 2.Heirat mit einem Nigerianer, danach – bis heute – Single. Zu beiden Exmännern eine positive Beziehung. Respekt, Güte, Dankbarkeit und Liebe sind für mich ganz wichtige Werte geworden. Bin gespannt auf weitere Ergebnisse im Rahmen des Kongresses. Ich bin dankbar, dass mich ein lieber Mensch auf diesen Kongress aufmerksam gemacht hat.

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